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Juli 2015 | 08:13 Uhr

Großes Interesse am 1. EKI-Fachforum der IB.SH und watt_2.0

Rund 90 Gäste besuchten das 1. EKI-Fachforum zum Thema "Wärmewende am Beispiel der Genossenschaft Wärmeversorgung Achtrup" und erhielten einen umfassenden Einblick in die Idee und Zielsetzung der Bürger sowie der Rahmenbedingungen zur Realisierung des Netzes.

Zum Erreichen der Klimaschutzziele ist ein einschneidender Wandel in den Bereichen Strom, Mobilität und besonders Wärme erforderlich. Maßgeblich hierbei sind der Einsatz energie-effizienter Anlagen, die Nutzung Erneuerbarer Energien sowie auch der weitere Ausbau von Wärmenetzen.

Dass die Wärmewende nicht nur das Klima schützt, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich sein kann wurde im Rahmen des EKI-Fachforums in Achtrup dargestellt: Während der an Bürgermeister und Kommunen gerichtete Veranstaltung, wurde das Engagement und die Motivation der Achtruper Bürger bei der Umsetzung des „eigenen“ Wärmenetzes erklärt. Die Gäste erhielten wichtige Informationen über die Wärmeziele der schleswig-holsteinischen Klimapolitik und relevante Fördermöglichkeiten. Im Rahmen des Podiumsgespräches mit Vertretern der Genossenschaft und der Gemeinde, des Genossenschaftsverbandes und den beteiligten Dienstleistern wurden Hintergründe, Stolpersteine und Übertragbarkeiten auf andere Gemeinden thematisiert, sowie das Kernstück des Wärmenetzes „das Heizhaus“ besichtigt.

Initiator und Veranstalter neben der Investitionsbank Schleswig-Holstein ist der landesweit agierende Verein watt_2.0 ev., der sich spartenübergreifend als Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für die Themen der Erneuerbaren Energien engagiert.

Die Energiewende in Umfang und Zielsetzung ist ein generationsübergreifendes  Vorhaben, das in seiner Größe bisher keinen vergleichbaren Vorgänger hat. Hierbei ist es erforderlich, Sektorenübergreifend zu denken und zu handeln. Die Aufschlüsselung des Endenergieverbrauches am Beispiel Schleswig-Holstein macht es deutlich: im Jahr 2012 betrug dieser 71 Terrawatt ; davon entfielen 12 Terrawatt auf Strom, 23 auf Mobilität und 36 auf Wärme. Das daraus erkennbare Potential in Bezug auf die Wärmeversorgung gilt es gemeinsam zu „heben“.

„Unser Ziel mit dieser Veranstaltung war, anzuregen, aufzuklären und einen Einblick in die Chancen und Potentiale, die die Energiebranche bieten zu geben,“ erklärt Mai-Inken Knackfuß als Geschäftsführerin des Vereins watt_2.0. „Die große Zahl der Gäste und das sehr positive Feedback zeigen uns, dass wir mit der Veranstaltung gemeinsam mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein den Kern des Interesses getroffen haben.“
„Eine unserer Aufgaben sehen wir auch darin, eine Aussicht auf die Zukunft für uns hier im Norden zu geben und mit der Kompetenz unserer Mitglieder die Themen darzustellen. Nur wer versteht, worum es geht, wird Entscheidungen in Sachen Energieversorgung treffen können. Wir müssen den Bürger und auch die „Entscheider“ „mitnehmen“ und sensibilisieren, sonst erreichen wir die Energiewende nicht.“ so Mai-Inken Knackfuß weiter.

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