H2.0 Konferenz
Nachlese: H2.0 Konferenz „Grüne Wasserstoff-Wirtschaft in den Regionen“

Rund 250 Teilnehmer verfolgten am 21. März 2019 die H2.0-Konferenz „Grüne Wasserstoff-Wirtschaft in den Regionen“ (Programm), die unter der Schirmherrschaft des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther stand, im NordseeCongressCentrum der Messe in Husum. Im Rahmen der halbtägigen Konferenz wurde behandelt, was heute in welchen Teilen Deutschlands und der Welt bereits umgesetzt wird und welche Erfolgsmodelle im Fokus stehen.

30 Referenten und Podiumsgäste erläuterten die Bedeutung der Nutzung von grünem Strom in Wasserstoff als eine Voraussetzung für den Erfolg der Energiewende und wie Elektrolyseure die Basis für die Integration der erneuerbaren Energien in den Strom- und Wärmemarkt, die Mobilität und die Industrie schaffen können.

(Fotos: GP JOULE/Birresborn/Oestreich)





H2.0 Konferenz „Grüne Wasserstoff-Wirtschaft in den Regionen“

Zukunftsgerichtet, nachhaltig und systemdienlich: Die Umwandlung von grünem Strom in Wasserstoff ist eine Voraussetzung für den Erfolg der Energiewende – für die Abkehr von fossilen und nuklearen Brennstoffen. Elektrolyseure schaffen die Basis für die Integration der erneuerbaren Energien in den Strom- und Wärmemarkt, die Mobilität und die Industrie.Die H2.0-Konferenz „Grüne Wasserstoff-Wirtschaft in den Regionen“ (Programm, Stand 13. März 2019), die unter der Schirmherrschaft des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther steht, behandelt, was heute in welchen Teilen Deutschlands und der Welt bereits umgesetzt wird und welche Erfolgsmodelle im Fokus stehen und findet am Donnerstag, 21. März 2019 von 12 bis 18:30 Uhr im NordseeCongressCentrum der Messe in Husum, Am Messeplatz 12 - 18, statt.

Ihre Anmeldung zur Konferenz richten Sie bitte an Mai-Inken Knackfuß (LINK)

Weitere Informationen zum Download


Grußwort: Schirmherr Daniel Günther

Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie und der Kohlenutzung wird es zukünftig noch stärker darum gehen, die gesamte Breite Erneuerbarer Energien zu erfassen und tragfähige Lösungen anzubieten.

Schon heute erzeugen wir in Schleswig-Holstein mehr Energie aus Wind, Sonne und Biomasse als wir in unserem Land verbrauchen. Um diese Energie künftig effizienter zu nutzen, brauchen wir einen zügigen bundesweiten Ausbau der Stromnetze. Bis dieser umgesetzt ist, müssen parallel die Potenziale zuschaltbarer Lasten besser genutzt werden.

Dabei geht es etwa um die Sektorenkopplung. Sie beinhaltet alle Technologien, die dazu beitragen können, einen marktgerechten Pfad für die Energiewandlung in Wärme, Mobilität oder industrielle Anwendungen zu finden. Ein weiterer Ansatz ist „Power to Gas“. Der Energieträger Wasserstoff als chemischer Grundstoff, insbesondere aus Erneuerbaren Energien, bietet Chancen für zusätzliche Wertschöpfung in den Regionen.

So wurden in Schleswig-Holstein erste Wasserstofftankstellen in Betrieb genommen, erste Elektrolyseanlagen wurden etabliert, Brennstoffzellenfahrzeuge werden eingesetzt und die Einspeisung von Wasserstoff in das Erdgasnetz läuft.

Wichtig ist jetzt, dass Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Anlagen weiter verbessert werden, damit sich „Power to Gas“ im Wettbewerb der Technologie durchsetzt. Hier ist nicht nur unternehmerischer Erfindungsgeist gefragt; erforderlich ist auch ein innovationsfreundlicheres System der Abgaben und Umlagen.

Mit der nun jährlich wiederkehrenden „H2.0-Konferenz“ als einer Konferenz der Praktiker und einer Reihe konkreter Projekte in unserem Bundesland darf Schleswig-Holstein sich zu den Treibern für eine Zukunft mit grünem Wasserstoff zählen. Wir freuen uns, im März wieder zum Treffpunkt für die internationale Wasserstoffwelt zu werden und auf einen interessanten Diskurs.

Daniel Günther
Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein


Bildrechte: Frank Peter

 

 

watt_2.0-Branchentreff während der New Energy Expert
„Energie – wirtschaftlich und klimafreundlich“

Bereits zum vierten Mal werden die Mitgliedsunternehmen des Erneuerbare-Energien-Branchenverbandes watt_2.0 e.V. im Rahmen der Messe „New Energy Days“ in Husum den „watt_2.0-Branchentreff“ (Pressemitteilung zum Download) realisieren. Nach der Neukonzeption der „New Energy Days“ findet die Fachmesse „New Energy Expert“ an den Tagen Donnerstag bis Samstag, 21. bis 23. März 2019 statt. watt_2.0 wird in diesem Zuge neben dem Gemeinschaftsstand die sektorenübergreifende Darstellung der erneuerbaren Energien, die Modernisierung der Energiewirtschaft und die Veredelung der in Schleswig-Holstein produzierten regenerativen Energien umfassen.

Zu den Top-Themen 2019 gehören unter anderem Wasserstoff, Kommunale Energieversorgung, „Industry meets Renewables“ und Energieeffizienz, die in Konferenzen, Diskussionen und Projektpräsentation vorgestellt und behandelt werden. Unter dem Motto „Energie – wirtschaftlich und versorgungssicher“ stellen die teilnehmenden Mitglieds-unternehmen Best-Practice-Projekte, Erfahrungen und Weiterentwicklungen anhand von Präsentationen und dem offenen Austausch vor. Im Zentrum des rund 500 Quadratmeter umfassenden Gemeinschaftsstandes wird ein interaktives Augmented Reality -Modell zur Verfügung stehen. Das Modell zeigt einen Gesamtentwurf eines auf 100 % Erneuerbaren Energien basierenden Energiesystems. Dabei integriert das Modell Lösungen für zentrale Herausforderungen der Energiewende, welche mehr denn je präsent sind: das Heben bisher ungenutzter Strompotentiale auf Erzeugerebene, die Zwischenspeicherung überschüssiger Stromkapazitäten auf Verteilebene und die kluge Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität auf der Verbrauchsseite. Der Besucher kann hier die Zusammenhänge der energiewirtschaftlichen Prozesse und die direkten Bezüge zu den teilnehmenden Ausstellern erkennen.

Das watt_2.0-Forum am Donnerstag, 21. März 2019 wird bestimmt durch Projektpräsentationen zum Themenbereich Energieeffizienz für Strom, Wärme, Mobilität, Eigenversorgung und Power to X auf Basis Erneuerbarer Energien aus Sonne, Wind, Biomasse.

Ergänzend zum Messeprogramm realisiert watt_2.0 am Donnerstag, 21. März 2019 in Kooperation mit der Messe Husum und Congress die H2.0-Konferenz „Grüne Wasserstoff-Wirtschaft in den Regionen“, die von 12 bis 18:30 im Saal des NCC stattfinden wird. Im Fokus der Konferenz steht, was heute in welchen Teilen Deutschlands und der Welt bereits umgesetzt wird und welche Erfolgsmodelle verfolgt werden. 

Am zweiten Messetag, Freitag, 22. März 2019 sind Innerhalb des watt_2.0-Forums Vorträge und Gesprächsrunden zu den Themen „1 Jahr Klimabündnis Kreis Nordfriesland“, Energierecht, Kommunale Energieversorgung und „Industry goes Renewables“ vorgesehen.

Im Rahmen des erweiterten Fachprogramms realisieren watt_2.0- Mitgliedsunternehmen am 22. März 2019, von 12:00 bis 14:00 Uhr in einem Seminarraum die Konferenz „Energierecht“ unter der Überschrift „Ende der EEG-Förderung – was nun? Lösungsansätze und Herausforderungen bei Weiternutzung und Repowering“. Im Fokus der Konferenz stehen Stromlieferverträge, Geschäftskonzepte der Wasserstofferzeugung, zivil- und gesellschaftliche Aufgabenstellungen bei der Umsetzung von Repoweringprojekten, Konzepte zur Anlagenfortführung und Bürgerbeteiligung sowie Bürgerenergiegesellschaften. Innerhalb des Wasserstoff-Technik-Forums und einer anschließende Exkursion wird ebenfalls am zweiten Messetag der Themenblock um die „H2.0-Konferenz“ fortgeführt.

Den Abschluss der Wasserstoff-Themen bildet das H2.0-Forum, das am 22. März im Zeitraum von 10 bis 13:30 Uhr in einem Seminarraum den Stand der Technik und Anwendungsbeispiele darstellt. Nach der Einführung in die Thematik mit Berücksichtigung der Fakten zur Wasserstoff-Wirtschaft, Sicherheit und Standards geben die Beiträge Einblicke in die Techniken der gängigen Praxis. Behandelt werden die Sektoren Strom, Wärme, Individual-, Schwerlast und Schienen-Mobilität sowie der industrielle Einsatz des Energieträgers.

Der Messe-Samstag steht im Zeichen der interessierten Endverbraucher, für die spezielle Projektpräsentationen zu den Themenbereichen energieeffiziente Strom- und Wärmeversorgung, nachhaltige Mobilität, Eigenversorgung und Power to X auf Basis Erneuerbarer aus Sonne, Wind, Biomasse realisiert werden.

Der „watt_2.0-Branchentreff“ sowie die ergänzenden Veranstaltungen sind darauf ausgerichtet, das Fachpublikum und interessierte Endverbraucher über Chancen und Potentiale zu informieren, den aktuellen Leistungsstand darzustellen und den direkten Austausch zu ermöglichen. 

watt_2.0-Branchentreff 2018
„So rechnet sich Klimaschutz“
Konferenz "Grüner Wasserstoff: Rohstoff des echten Nordens"
Foto: GP JOULE GmbH / Rainer Jensen

Bereits zum dritten Mal haben die Mitgliedsunternehmen des Erneuerbare-Energien-Branchenverbandes watt_2.0 e.V. im Rahmen der New Energy Husum auf rund 700 Quadratmetern Fläche den „watt_2.0-Branchentreff“ realisiert (Bildergalerie). Unter dem Motto „So rechnet sich Klimaschutz“ behandelte der watt_2.0-Gemeinschaftsstand und das Fachforum (Programm) im März 2018 die sektorenübergreifende Darstellung der erneuerbaren Energien, die Modernisierung der Energiewirtschaft und die Veredelung in Wasserstoff der in Schleswig-Holstein produzierten regenerativen Energien. (Foto: GP JOULE GmbH/ Rainer Jensen)(Download Presseankündigung) 

H2.0 Konferenz 2018
„Grüner Wasserstoff: Rohstoff des echten Nordens“
Konferenz "Grüner Wasserstoff: Rohstoff des echten Nordens"
Ove Petersen, GP JOULE GmbH, und Minister Dr. Bernd Buchholz (vlnr)
Foto: GP JOULE GmbH / Rainer Jensen

Das Schwerpunktthema des „watt_2.0-Branchentreff“ am ersten Messetag, Donnerstag, 15. März 2018 war die Konferenz „Grüner Wasserstoff: Rohstoff des echten Nordens“ und  startete mit einem Podiumsgespräch auf dem Forum des Gemeinschaftsstandes in Halle 1: Gäste des Podiums waren der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, die Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg Simone Lange, Jürgen Wollschläger (Raffinerie Heide GmbH), Dr. Ulrich Bünger (Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH) und Ove Petersen (watt_2.0-Vorstandsvorsitzender und GP JOULE GmbH) und erörterten die Bedeutung und Potenziale des Energieträgers . (Foto: GP JOULE GmbH/ Rainer Jensen)(Download Presseankündigung)